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Kantatengottesdienst

KANTATEN-GOTTESDIENST

Sonntag, 08. November 2026, 18:00 Uhr
Antoniterkirche, Schildergasse 57, 50667 Köln

Johann Sebastian Bach:
„Wohl dem, der sich auf seinen Gott“ BWV 139
Messe g-moll BWV 235 (Auszüge)

Im November steht in der Reihe der Bachkantaten-Gottesdienste Johann Sebastian Bachs Kantate „Wohl dem, der sich auf seinen Gott“ BWV 139 auf dem Programm. Ergänzend erklingen Auszüge aus der Messe g-Moll BWV 235.

Bach komponierte die Kantate 1724, in seinem zweiten Amtsjahr in Leipzig, für den 23. Sonntag nach Trinitatis. Grundlage ist das gleichnamige Kirchenlied von Johann Christoph Rube aus dem Jahr 1692, gesungen auf die Melodie „Mach’s mit mir, Gott, nach deiner Güt“ von Johann Hermann Schein. Die erste und letzte Liedstrophe übernahm der unbekannte Textdichter unverändert, während er die übrigen Strophen zu einer abwechslungsreichen Folge von Arien und Rezitativen gestaltete. Ein Teil des Textes greift zudem das Evangelium des Sonntags auf.

Die Kantate wurde am 12. November 1724 erstmals aufgeführt und später mehrfach wiederholt. Ihre kammermusikalische Besetzung umfasst vier Solostimmen, vierstimmigen Chor, zwei Oboen d’amore, Streicher und Basso continuo.

Die Aufführung bietet einen Einblick in ein vergleichsweise selten aufgeführtes Werk aus Bachs Leipziger Kantatenjahrgang, ergänzt durch Musik aus seiner Messe g-Moll.

Jaekyung Jo – Sopran
Hanna Schäfer – Alt
Vincent Kepser – Tenor
Vincent Lutz-Rendenbach – Bass
Ein Instrumentalensemble
Kartäuserkantorei Köln
Paul Krämer – Leitung
Pfarrer Carsten Schraml – Liturgie

Website Kantatengottesdienst

Bald ist Weihnachten

BALD IST WEIHNACHTEN
Das Meisterwerk

Sonntag, 20. Dezember 2026, 16:00 Uhr
Kölner Philharmonie

Camille Saint-Saëns: Oratorio de Noël (Weihnachtsoratorium) für Soli, Chor, Streicher, Harfe und Orgel op. 12
Felix Mendelssohn-Bartholdy: Choralkantate „Verleih uns Frieden gnädiglich“ MWV A 11
Johann Sebastian Bach: Arie „Schlafe mein Liebster“ aus dem „Weihnachtsoratorium“ BWV 248
Felix Mendelssohn-Bartholdy: Choralkantate „Vom Himmel Hoch“ MWV A 10

Gerade einmal 23 Jahre alt war Camille Saint-Saëns als er sein „Oratorio de Noël“ komponierte. Es überrascht nicht, dass es zur selben Zeit entstand, als der junge Komponist sich mit den Bearbeitungen einiger Kantaten Bachs für Klavier auseinandersetzte. So sind die Parallelen zu seinem berühmten „Weihnachtsoratorium“ musikalisch und nicht nur aufgrund des Titelzusatzes „Dans le style de Séb. Bach“ deutlich. Allerdings lässt der Franzose hier, im Gegensatz zu Bach, die Weihnachtsgeschichte gleich von mehreren Evangelisten erzählen und konzentriert sich ausschließlich auf die katholische Liturgie. Dabei erklingt auch die Arie „Schlafe, mein Liebster“ aus Bachs Weihnachtsoratorium.

Die Renaissance Bachs Musik ist vor allem der Wiederentdeckung durch den jungen Felix Mendelssohn Bartholdy zu verdanken. „Jedes Wort ruft nach Musik, wie jede Strophe ein anderes Stück ist“, so Mendelssohn über die Kantate „Vom Himmel hoch“. Dem nie versiegenden Friedenswunsch der Menschheit aus dem alten gregorianischen Gesang „Da pacem Domine“ schenkt er in „Verleih uns Frieden gnädiglich“ einen tiefen musikalischen Ausdruck.

Elisabeth Freyhoff – Sopran
Teresa Sales Rebordão – Mezzo-Sopran
Constantin Zimmermann – Altus
Ju Hyeok Lee – Tenor
Äneas Humm – Bariton
Kartäuserkantorei Köln
Paul Krämer – Einstudierung
Kölner Kammerorchester
Christoph Poppen – Dirigent

https://www.koelner-kammerorchester.de/bald-ist-weihnachten-20-12-2026/