Chorvita

Die Kartäuserkantorei Köln

Von Peter Neumann gegründet, hat die Kartäuserkantorei Köln seit nunmehr 50 Jahren einen festen Platz im Kölner Musikleben und wirkte bei der Eröffnung der Kölner Philharmonie mit Mahlers 8. Sinfonie unter Marek Janowski im Jahr 1986 mit, ebenso 2011 bei den Jubiläumskonzerten mit demselben Werk unter Markus Stenz und den Aufführungen der Gurre-Lieder von Schönberg im Sommer 2014.

Philipp Ahmann, der 2005 Peter Neumann folgte, verabschiedete sich im Sommer 2013 mit Mozarts „Requiem“ und Haydns „Nelson-Messe“, um als Leiter des NDR Chors nach Hamburg überzusiedeln.

Seitdem leitet Paul Krämer den Chor.

Die Kartäuserkantorei Köln ist regelmäßig in den Kölner Kirchen, dem Klaus von Bismarck Saal des WDR sowie der Kölner Philharmonie zu hören, so im Oktober 2017 mit Mendelssohns Lobgesang unter der Leitung von Hartmut Haenchen, und im Mai 2018 hat sie dort sehr erfolgreich bei Publikum und Presse mit dem Gürzenichorchester unter der Leitung von Paul Krämer Strawinskys Psalmensinfonie, das Stabat Mater von Poulenc und B.A. Zimmermanns Kantate „Lob der Torheit“ aufgeführt. Im Juli 2018 wirkte die Kartäuserkantorei bei drei Aufführungen der 8. Sinfonie von Gustav Mahler unter Adam Fischer in der Düsseldorfer Tonhalle mit. Im Dezember 2018 begeisterte sie das Publikum mit allen 6 Kantaten des Weihnachtsoratoriums von Johann Sebastian Bach in der Kölner Trinitatiskirche. In der wiedereröffneten restaurierten Kirche St. Severin singt sie am 14. April 2019 ein Passionskonzert und ist am 20. Oktober desselben Jahres mit dem Requiem von Friedrich Kiel in der Trinitatiskirche Köln zu hören.  

Stand: Januar 2019